Konservative Muslims und Christen in Wien Stärken ihre Beziehungen

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In einer kühnen Bewegung, die von gegenseitiger Rücksicht und der Tiefe der menschlichen Beziehungen zwischen der österreichischen Konservativen Volkspartei Partei (ÖVP) und den Moslemischen Gemeinschaften in Wien zeugen, haben Frau Christine Marek, Landespartei- und Klubobfrau der ÖVP Wien und Dr. Dietmar Halper, Direktor der Politischen Akademie der ÖVP, die Führer von in Wien ansässigen Moslemischen Gemeinschaften zu einem Abendessen anlässlich des traditionellen Iftar Fastenbrechens im Fastenmonat Ramadan eingeladen. Das Event hat in der Politischen Akademie der ÖVP im Springer-Schloss in der Tivoli Straße 73 in Wien, stattgefunden. Ehrengäste bei dem Anlass waren Vizekanzler Aussenminister Dr. Michael Spindelegger und Herr Sebastian Kurz, Staatsekretär für Integration.


In Österreich wie im restlichen Europa sind die Anführer aber auch die Jugendlichen in den  Moslemischen Gemeinden offener in ihrem Denken geworden, in Bezug auf Ihrer Beziehungen mit den Christlichen konservativen und nationalen Parteien, besonders nach der langjährigen Erfahrung mit den Linksorientierten Parteien, die Moslemishe Migranten zuerst als potentielle Stimmenquellen bei Wahlen entdeckt haben. Es wird langsam offensichtlich, dass diese linksorientierte Parteien ihre Versprechen an diese Gemeinden entweder nicht einlösen können oder nicht wollen, und, dass für viele, diese Parteien den Ansprüchen der Moslemischen Jugend nicht Rechnung tragen, und oft nicht einmal mehr den Ansprüchen ihrer Einheimischen Stammwählerschaften entsprechen.


Die linksparteien haben immer behauptet, dass sie die Interessen der moslemischen Migranten und der in Europa geborene Moslemische Jugend verteidigen, speziell vor Wahlen. Und tatsächlich sind die Milch-und-Honig Versprechen dieser Linksparteien an diese Gemeinden ohne Ende. Und, ähnlich wie sie sich gegenüber ihren einheimischen Klientel verhalten, tun sie genau das Gegenteil von ihren Versprechen. Ihren Stammklientel haben sie mehr Arbeitslosigkeit, ungerechte Gesetze und Bestimmungen betreffend Bildung, Gesundheit und Soziale Sicherheit, Wohnungen, Pensionierung und anderen Aspekten der Politik beschert.

Den zugereisten Moslemischen Gemeinden haben sie, statt Integration und einem impliziten „Spezialstatus vorausgesetzt ihr bleibt Muslims und dumm“, mehr repressive „Anti-Terror“ Gesetze von Amerikanisch-israelischen Zuschnitt, mehr Misstrauen und mehr Schwierigkeiten mit der einheimischen Bevölkerung wegen ihrer Ideologie-betriebenen und schlecht betriebenen Migrations- und Integrationspolitik, beschert.

Es wird sich noch weisen, wohin langfristig die Annäherung der ÖVP und der Moslemischen Gemeinschaften in Wien führen wird. Aus der konservativen Weltanschauung der traditionellen ÖVP Klientel wie auch der Moslemischen Gemeinschaften insgesamt, wie auch der Tätigkeit in bestimmten Berufszweigen, wie z.B. Handel und Medizin, von vielen Mitgliedern dieser beiden Gruppen, ist ein möglicher Ausgang ein auf gemeinsamen Interessen und Werten aufbauendes pragmatisches Bündnis.

Das Interesse der ÖVP in die Moslemischen Gemeinschaften ist auf jedem Fall ein sehr positives Zeichen für eine längerfristige Integration der Muslims in Österreichs Mainstream Gesellschaft. Es öffnet einen Weg für ein friedliches Miteinander, und zugleich eröffnet es eine politische Alternative für die Wähler aus den Moslemischen Gemeinschaften, die bis jetzt generell als Provinz der linken Parteien gesehen werden.

Die Gastgeber des Events, Frau Christine Marek, eine stilsichere Dame und Karrierepolitikerin mit Macht und Einfluss, Dr. Halper, Präsident der Politischen Akademie der ÖVP, Minister Dr. Spindelegger, der umgängliche wie respektierte Politiker, und Herr Kurz, der junge redegewandte Staatssektetär, waren selbstverständlich die Protagonisten des Iftar abendmahls. Sie wurden von den Kameras anwesender Journalisten verfolgt während sie ihre Islamische Gäste wilkommen hiessen, mit ihnen sprachen oder ihren Angelegenheiten ernsthaft zuhörten.


Während des Abendessens haben die Vertreter der ÖVP Reden gehalten, in denen sie die Gäste wilkommen hiessen und die Notwendigkeit der Integration von Migrantengruppen in die Österreichische Gesellschaft betonten. Sie haben sich zu ihren Gästen an den gleichen Tisch gesetetz. So z.B. Hatte Minister Spindelegger seinen Platz neben dem neuen Obmann der Islamischen Gemeinde in Wien, Dr. Fuat Sanaç, der ebenfalls eine Rede gehalten hat. Dr. Sanaç wurde vor einigen Monaten als nachfolger von Dr. Anas Al-Shaqfe gewählt, dem langjährigen Obmann der Islamischen Gemeinde.

Das Iftar Abendmal, ein gesellschaftlicher Anlass, wurde bald in einem politischen Event, denn viele Gäste zeigten Interesse daran, mit Minister Dr. Spindelegger und den anderen Vertretern der ÖVP zu sprechen. Einige Vertreter von der Ägyptischen Gemeinde stellten dem Minister ihre humanitären Projekte vor, und anwesende Vertreter von der Syrischen Gemeinde nutzten die Gelegenheit um sich bei ihm dafür zu bedanken, dass er die Lieferung von Geld an die Syrische Diktatur von Bashar Al-Assad einzufrieren, das von der Nationalbank im Rahmen eines Abkommens mit Syrien gedruckt worden war.

Austrian Flag
Bild aus dem Parlament
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