Kerzen für die Kinder

Kerzen für die Seelen der geschlachteten Kinder in Syrien

Artikel auf Englisch. Sehen Sie Mehr Fotos. Siehe Sie das Video vom zweiten Massaker von Hama.

[Avaaz, eine global aktive Menschenrechtsorganisation, hat am am Donnerstag, 28. Juli 2011 festgestellt, dass fast 3.000 Syrer "verschwunden" wurden. Eine Person verschwindet jede Stunde seit dem Beginn des Aufstands gegen Präsident Bashar Assad am 15. März 2011. Über 1.634 Syrer wurden getötet. Darüber hinaus sind 26.000 verhaftet worden, von denen viele geschlagen und gefoltert wurden. Etwa 12.617 Personen sind laut der Organisation noch immer in Haft].

Das syrische Regime begründet seine Macht auf ihrem Engagement für die Interessen Israels und sein Schweigen über die israelische Besatzung der Golanhöhen, wie auch der Unterstützung der USA und der Europäischen Länder im Rahmen ihrem eigenen Einsatz für die Interessen von Israel. Eine andere große Quelle der Macht  des Regimes ist das Schweigen aller anderen Arabischen Diktaturen, die sich vor der Ankunft des „Virus“ der Revolutionen und der Winde der Veränderung in ihren Ländern fürchten.

Unter dem Titel “Zünde eine Kerze für die Seele unserer Kinder” hat ein Protest Event gegen die brutale Ermordung der syrischen Kinder an der Hand der syrischen Armee und Geheimdienst-System wurde am gestrigen 30. Juli 2011 in der Aula der Akademie der Bildenden Künste im ersten Wiener Bezirk stattgefunden. Über 100 Kinder sind bis jetzt gefangen, gefoltert, verprügelt und auf barbarischen Weise von den syrischen Behörden ermordet worden während Protesten in Syrien, die sich gegen das Regime von Präsident Bashar al-Assad und der Macht der Al-Baath-Partei seit über 40 Jahren richteten. Die Namen der ermordeten Kinder wurden in zwei lange Listen vor dem Publikum aufgehängt. Ähnliche Events haben gleichzeitig in 27 Ländern stattgefunden.

 

Am Eingang der Akademie waren die Österreichische und Syrische Flaggen aufgestellt. Kerzen wurden für die Seele der ermordeten syrischen Kinder vor einer großen Syrischen Fahne angezündet, die am Haupteingang der Akademie aufgehängt war. In der Aula war eine ausdrucksstarke Ausstellung von dokumentarischen Bildern zu sehen, die die blutigen Massaker durch das Militärregime vom verstorbenen syrischen Präsidenten Hafez Al-Assad und seinem Sohn Präsident Bashar al-Assad verübt wurden, in Erinnerung brachten. Während dieser Massaker wurden Tausende von Syrischen Menschen vernichtet.

Um 19:00 Uhr haben sich Hunderte Syrer und -österreicher und Vertreter von verschiedenen politischen, sozialen und religiösen Organisationen in der Akademie eingefunden. Dr. Ala’a El-Din Al-Hallaq, Präsident der Vereinigung der Syrischen Gemeinde in Österreich, Herr Jamal Morad, Präsident des Islamischen Kulturvereins in Wien, Frau Marie-Therese Kiriaky, Gründerin und Vorsitzende der Vereinigung Arabischer Frauen in Wien, Hisham El-Baba, Samir Abu-Al-Laban, und weiter viele Österreichische Freunde, unter ihnen die Ehrengäste, Dipl.Ing. Omar Al-Rawi, Mitglied des Wiener Stadtrats und der Sozialdemokratischen Partei (SPÖ), Christoph Mauz, ein Österreichischer Schauspieler und Buchautor der mehrere Preise gewonnen hat, und Herr Fritz Edlinger, Generalsekretär der Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen.

Die Ehrengäste Herr Edlinger, Dipl.Ing. Al-Rawi und Herr Mauz haben jeweils ihre Reden gehalten, nach einer kurzen Einführung seitens der Syrischen Gemeinde und der Vorführung eines kurzen Films über die Ermordung der Syrischen Kinder. Alle Gastredner verurteilten die brutale Ermordung der syrischen Kinder und die strafrechtlichen Maßnahmen gegen die Syrischen Demonstranten.

Sie alle verurteilten den intellektuellen Terrorismus, die willkürlichen Verhaftungen und die militärische Konfrontation von friedlichen Demonstrationen. Sie betonten das Recht der Völker, gegen das Regime zu protestieren und eine demokratische Gesellschaft zu bauen. Sie verurteilten die Tötung der Syrer und forderten ein sofortiges Ende der Schlachtung von Kindern in Syrien. Sie appellierten an alle Syrer und Araber, sich unter sich zu vereinigen um das Ziel der Revolution in ihrem Land zu erreichen.

Während dem Event haben drei musikalische Vorführungen stattgefunden, es wurde mit einem offenen Buffet von typische Syrischen Köstlichkeiten abgeschlossen, die von der Frauenvereinigung zubereitet wurden.

Keine Araber außer den Syriern haben an diesem Abend teilgenommen, aus Furcht, sie könnten an die Geheimdienste ihrer Länder verraten werden. Iraker, Jordanier, Tunesier, Ägypter und andere waren einfach nicht da. Es sind nicht ein Mal Syrer gekommen, die mit Staatsbürgern anderer Arabischer Länder verheiratet sind. Ich kann den Syriern und allen anderen Arabischen Völkern sagen, dass der wahre Grund der Existenz all der brutalen Diktaturen und Besatzungen in ihren Ländern die israelische Besatzung von Palästina ist. Während es diese Besatzung gibt, wird sich in anderen Arabischen Ländern nichts ändern, außer den Namen dieser vom Westen unterstützten Despoten.

Austrian Flag
Bild aus dem Parlament
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