Morddrohung aus Israel

st 13, 2007

Am Donnerstag, dem 9. August 2007 um 11:37:48 Uhr habe ich eine sehr spezielle Nachricht über E-mail erhalten, gesendet von “Molly Molly” aus Israel. “Molly Molly” hat von der IP-Adresse 88.154.98.235. geschrieben. Diese Adresse gehört einem Kunden einer der großen Telekommunikationsgesellschaften in Israel, Bezeqint. Die Nachricht trug den Titel “Shalom aus Hebron”. Es ist die “zivilisierte”, “moderne” Art und Weise, Morddrohungen zu schicken und palästinensische Bürger zu terrorisieren, die von den IDF und ihren Nachrichtendiensten verwendet wird. Es ist ihre typische Vorgehensweise: immer wenn sie jemanden umbringen, ein Haus zerstören, Landwirtschaftliche Flächen zerstören wollen, rufen sie das vorgesehene Opfer an und sendem Ihm eine Kurze Nachricht die so viel bedeutet wie “wir wissen wo du bist, und wir kommen jetzt um dich zu holen”. Das ist, wie ich die Email von “Molly Molly” verstehe.

Junge Jüdische Besatzer werfen Steine. Ist einer von ihnen ‘Molly Molly’ ?

Was auch immer diese Todesdrohung bedeutet, sie enthielt meine persönlichen Daten; und welcher Organisation auch immer der Absender angehört, dem Shabak (Israelischer Inlandsgeheimdienst) oder dem militärischen Hauptquartier des  Brigadekommandeurs, Oberst Yehuda Fuchs oder seinem Sprecher oder den amerikanisch-jüdischen Terroristen um Kach und dem “jüdischen Untergrund” und Gush Emunim, mit Leuten wie Baruch Marzel, Moshe Levinger, Noam Federman, Yitzhak Pass…, die das Herz meiner Heimat, die Altstadt von Hebron, besetzt halten und die sich offen zu ihrer Freundschaft mit einem überführten Verräter eines Landes bekennen, das ihnen viel, zu viel von seiner Güte gegeben hat.Was auch immer der israelische kriminelle Absender mir mit seiner Nachricht sagen wollte, er wird mich nie einschüchtern oder meine Worte aufhalten. Diese Art von Drohung wird mich nie davon abhalten, die täglichen Verbrechen, die Zerstörung, die Morde, den Terror, die “Aktivitäten” der IDF in den palästinensischen Orten und Städten zu enthüllen.

Stahlgitter blockieren die Zahdeh Passage im Zentrum von Hebron.

Laut sage ich, daß die Freiheit der Rede unter internationalen Gesetzen privilegiert ist, sodaß der israelische Geheimdienst oder Mossad- oder wer auch immer – mich nicht schrecken wird. Ich fürchte mich nicht vor Israel, ich fürchte mich nicht vor diesem Staat der Henker. Das ehemalige Mitglied der israelischen Knesset und der ehemalige stellvertretende Verteidigungsminister Efraim Sneh sagte in seiner Antwort auf Kritik von rechtsextremen Parteien aus Israel, von Shas, Mifdal und Moledet: “Die Bestrafung und Tötung der Palästinenser wird von uns in Stille und in einer sehr ruhigen Art und Weise durchgeführt und implementiert, wir brauchen vor der Öffentlichkeit nicht offen zu erklären, was wir tun”.

Israel braucht mir keine Nachrichten zu senden und mir zu drohen, mich zu töten. Israel hat Kriegsverbrechen verübt, Genozid, tägliche Morde, Zerstörung der Infrastruktur und privaten und öffentlichen Eigentums, landwirtschaftlichen Flächen, Wasserressourcen und es hat die kollektive Bestrafung in meinem Heimatland ausgeübt. Mich zu bedrohen wird die täglichen Verbrechen Israels gegen palästinensische Bürger, Journalisten und Friedensaktivisten weder vermehren noch vermindern.

Yehuda Fuchs hat keine Probleme mit Terroristen, er schützt sie sogar.
Ist er ‘Molly Molly’ ?

Oberst Yehuda Fuchs, der Kriegsverbrechergeneral von Hebron, sagte: “Ich habe kein Problem mit den Siedlern (von Kach und dem jüdischen Untergrund)”. Er sagte: “Vor dreizehn Jahren habe ich an der Klagemauer einen Eid abgelegt, die Bürger Israels  mit meinem Leben zu verteidigen und ich bin stolz darauf, das zu tun” (er meinte die illegalen Siedler in den besetzten Gebieten, die größtenteils amerikanische Bürger sind, aber wir wollen ihn ja nicht mit Tatsachen verwirren).

Der nördliche Eingang der Abraham Moschee in Hebron. Was einst
eine Gebetstätte war ist jetzt Teil eines Konzentrationslagers.

Oberst Fuchs ist stolz darauf, Palästinenser zu ermorden und sie hinter geschlossenen Toren in Hebron einzusperren. Er hat Hebron in eine Geisterstadt, in eine Stadt  des Todes und des Verbrechens verwandelt. Yehuda Fuchs hat Hebron, eine Stadt mit 140 000 Einwohnern, in ein Vernichtungslager verwandelt. Wo immer man hin geht findet man Stahltore, Barrieren, Scharfschützen, Soldaten, Bandstacheldraht, Mauern. Palästinenser müssen damit rechen verprügelt zu werden, beschossen, angehalten, schickaniert, gedemütigt, gesteinigt, verwundet, beschimpft, aufgehalten, mit Bussgeldern, von Hunden gebissen, mit Pfefferspray und anderen Chemischen Waffen besprüht, durchsucht, überfallen … zu werden wann immer sie in der Stadt irgendwo hin gehen müssen. Im Hebron unter der Knute von Yehuda Fuchs sind Palästinenser nicht ein Mal in ihren eigenen Wohnungen sicher.

Die Jüdische Besatzung behandelt sogar Kinder und friedliche Palästinenser wie Verbrecher.

Hebron ist eine ruhige Stadt, aber es ist unter den Militärgesetzen ein Verbrechen, sogar ein friedlicher Palästinenser zu sein. Die Ruhe schreckt die Militärbesatzer. Sie suchen immer nach Verbrechen inmitten der Natur wenn Frieden ist. Vor zwei Wochen sandte Oberst Yehuda Fuchs eine Gang seiner Todesschwadronen heimlich in das ruhige Dorf Dahariya, inmitten der frischen Natur. Fünf Soldaten der IDF stahlen dem palästinensischen Eigentümer, Muhammad Isa Al-Makharzeh ein Taxi, danach warfen sie seinen Passagier hinaus, legten ihm Handschellen an und verbanden seine Augen. Zwei der dieser Undercover-Agenten der IDF (die zivile Kleidung trugen) saßen auf den Vordersitzen, einer fuhr, der andere saß neben ihm und beobachtete die Straße. Die anderen Soldaten lagen auf dem Rücksitz, sodaß die Palästinenser sie nicht sehen konnten. Der entführte Fahrer saß hinten, zwischen den Soldaten.

Muhammad Isa Al-Makharzeh, der entführte Taxifahrer. (Pic Credit: Samih Shaheen)

Die IDF-Gang fuhr südlich von Dahariya, weit weg inmitten von Nirgendwo. Irgendwo auf dem Weg sahen sie  eine Ziegelsteinfabrik und beschlossen, in die Fabrik hineinzugehen. Sie fragten den einzigen jungen Arbeiter, den sie vorfanden, nach seinem Namen und stellten ihm einige “Spaß und-Phantasie” Fragen. Bevor der junge Mann, Adham Nathmi Al-Shalmeh, 20 Jahre alt, seinen vollen Namen nennen konnte, schossen die Soldaten ihm in die Brust, ließen ihn blutend auf dem Boden liegen, gingen zu dem gestohlenen Wagen zurück und fuhren zur israelischen Grenze bei Al-Ramaden, wohin Yehuda Fuchs einen Militärjeep geschickt hatte, um sie abzuholen. Der Fahrer, Herr Makharzeh, wurde mit Handschellen und verbundenen Augen zurückgelassen. Es war nicht leicht, aber es gelang ihm, sich zu befreien, er fuhr dann zurück in die Fabrik, wo die Soldaten auf Herrn Al-Shalmeh, einen unbewaffneten Zivilisten geschossen hatten, der nicht ein Mal polizeilich  gesucht wurde. Herr Al-Shalmeh war in kritischem Zustand.

Schande über Israel für die täglichen Morde, Hinrichtungen, Drohungen gegenüber unschuldigen Zivilisten.
Schande über Yehuda Fuchs für das, was er in Hebron tut.
Schande über das israelische Geheimdienstsystem Shabak.
Ihnen allen sage ich Shalom aus Europa und Schande über Sie, ich habe Ihre Bedrohung erhalten. Shalom Ihnen allen.

Lehitraot (bis bald) in Den Haag !

Danke an alle, der mich in dieser Sache unterstützt haben !

Was folgt sind die vollständigen Übertragungs-Header der Email die ich erhielt. Die persönliche Information die diese Person aus der whois-Datei entnahm ist nicht hier.

From Molly Molly Thu Aug  9 02:37:48 2007
Return-Path: <molly_m_1972 [at] yahoo [dot] com>
Authentication-Results: mta488.mail.mud.yahoo.com from=yahoo.com;domainkeys=pass (ok)Received: from 69.147.65.254 (HELO n22b.bullet.mail.sp1.yahoo.com) (69.147.65.254) by mta488.mail.mud.yahoo.com with SMTP;
Thu, 09 Aug 2007 02:41:03 -0700
Received: from [216.252.122.217] by n22.bullet.sp1.yahoo.com with NNFMP; 09 Aug 2007 09:37:49 -0000

Received: from [68.142.237.88] by t2.bullet.sp1.yahoo.com with NNFMP; 09 Aug 2007 09:37:49 -0000

Received: from [66.196.101.133] by t4.bullet.re3.yahoo.com with NNFMP; 09 Aug 2007 09:37:49 -0000

Received: from [127.0.0.1] by rrr4.mail.re1.yahoo.com with NNFMP; 09 Aug 2007 09:37:49 -0000
Received: (qmail 24447 invoked by uid 60001); 9 Aug 2007 09:37:48 -0000

DomainKey-Signature: a=rsa-sha1; q=dns; c=nofws; s=s1024; d=yahoo.com;

h=X-YMail-OSG:Received:Date:From:Subject:To:MIME-Version:Content-Type:Content-Transfer-Encoding:

Message-ID;b=ktUKrlhzEEStykdQ1zYo8DRqpNUAbSdD7bYDSwG9b3HEsOsLPZUfUZma+2JjyKU2sw16GTutxz

Received: from [88.154.98.235] by web45215.mail.sp1.yahoo.com via HTTP; Thu, 09 Aug 2007 02:37:48 PDT
rjTeGwX4RpsjsLxHwuZXt7B2nYkCg9zQL97xZLGDcW1HMN2Xh1+LpsVFih9zGpzXv2Yz08kMHTzR5oKuBJfXLoG6Cb5NC8NNE=;

From: Molly Molly <molly_m_1972 [at] yahoo [dot] com>
Subject: Shalom from Hebron
To: kawther_salam @ yahoo.com
MIME-Version: 1.0
Content-Type: multipart/alternative;boundary=”0-812804773-1186652268=:23953″
Content-Transfer-Encoding: 8bit
Message-ID: <582990 [dot] 23953 [dot] qm [at] web45215 [dot] mail [dot] sp1 [dot] yahoo [dot] com>Date: Thu, 9 Aug 2007 02:37:48 -0700 (PDT)
Content-Length: 845

Austrian Flag
Bild aus dem Parlament
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