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Journalistische Notizen über den Patienten, der seit dem 14.12.2021 in einem berühmten Krankenhaus liegt.

Folge 3 Von: Kawther Salam

Als ich das Team der Akutpflege am 13. Dezember 2021 um 20:49 Uhr anrief, wollte ich mit ihm einen Termin vereinbaren, um gemeinsam einem österreichischen Patienten (RD) zu helfen, ihm die beste Hilfe zu leisten, damit die Schmerzen seiner diabetischen Geschwüre in seinem rechten Bein gelindert würden.

Das Pflegeteam traf am 14. Dezember um 12:45 Uhr in der Wohnung des Patienten ein und ich zeigte ihnen die Bilder seiner diabetischen Wunden am Bein.

Das besonders freundliche Pflegeteam entschloss sich, den Patienten zur Wunduntersuchung und Behandlung ins Krankenhaus zu bringen.

Der Patient verlangte zu erfahren, in welches Krankenhaus er geschickt werden sollte, bevor sie ihn mitnehmen würden.

Der Patient bat das Ärzteteam ausdrücklich, ihn nicht ins Krankenhaus Hietzing zu bringen!

Er gab an, dass es zwischen ihm und einer Hautärztin am 01.10.2021 und schon im September einen Streit gegeben habe und er nicht in die Hautklinik des Krankenhauses Hietzing zurückkehren wolle, um diese Ärztin nicht wieder aufsuchen und mit Konsequenzen aus dem vergangenen Streit rechnen zu müssen.

Der Patient klagte über die schlechte Behandlung, die ihm dort zuteil wurde.

Er sagte, dass das Reinigungspersonal habe ihn abends aus dem Gebäude der Notfallklinik herausgeholt, während er im Rollstuhl saß, eine kurze Hose trug und daher fror. Und dann haben ihn die Reinigungskräfte in einen externen Container geschoben, in dem Müll aus der Notfallklinik gelagert wird! Die Arbeiter sagten einfach, dass sie ihre Arbeit machen müssten. Ich konnte ja nur unter den Bäumen auf den Krankenwagen warten, der ihn nach Hause bringen sollte, und ich fror ebenfalls.

Eine Krankenschwester, die das hörte (am 14. Dezember 2021), kommentierte es so: Das sei aber ein unfreundliches Verhalten gewesen, und sie fügte hinzu, sie sei sicher, dass der jetzt zu erwartende Hautarzt sehr nett sei, und sie versprach, dass der Patient dort nett behandelt werde.

Am Am 1. Okt. 2021, der Bruder des Patienten (W.G.) kam um 18:00 Uhr im Krankenhaus an, aber er fand seinen Bruder nicht in der UNFALL-Klinik. Er hat mich angerufen, um mich nach ihm zu fragen. Der Patient wurde einfach daran gehindert, in der Unfallabteilung zu warten, weil die Reinigungsarbeiten begonnen hatten, und er muss zur “Hölle”??? Der Patient suchte einen Unterschlupf unter den Bäumen.

Die Mitglieder des Pflegeteams bestanden darauf, den Patienten in kein anderes Krankenhaus als das Krankenhaus Hietzing zu verlegen, sie behaupteten, dass die Corona-Maßnahmen es ihnen nicht erlaubten, den Patienten in ein anderes Krankenhaus als in das seinem Wohnort nächstgelegene zu transportieren.

Und am selben Tag, dem 14. Dezember, entschied der Arzt der Dermatologischen Klinik des NOTFALL-Krankenhauses Hietzing auch, dass der Patient, nachdem seine Wunde gereinigt wurde und nach Erhalt der Ergebnisse der bei ihm durchgeführten Blutuntersuchungen wieder nach Hause zurückkehren sollte.

Er verschrieb ihm die Einnahme von Antibiotika für zehn Tage mit drei Tabletten pro Tag und gab ihm die Austrittspapiere aus der Klinik des Krankenhauses. Dann wurde der Patient gebeten, zu warten, bis der Krankenwagen kommen sollte, um ihn nach Hause zu bringen.

Der Patient rief mich an und fragte, ob ich zu Hause auf ihn warte könne, denn er warte auf den Krankenwagen, der ihn zurückbringen soll!

Aber was passierte als nächstes, während der Patient darauf wartete, dass der Krankenwagen für seinen Rücktransport kam

Anstatt dass er nach Hause zurückkehren konnte, kam eine Krankenschwester und brachte ihn in die psychiatrische Abteilung! Und sie sagte ihm nicht, wohin er gebracht wurde. Und warum.

Die Antwort auf diese Frage steht derzeit noch aus. Und die Ärzte gaben keine Erklärung für dieses sehr überraschende und seltsame Verhalten!

Die verwirrende Frage, die das Krankenhaus nicht beantwortet hat, lautet also: Warum wurde der Patient von der ambulanten Hautklinik in die Psychiatrie verlegt, nachdem der Dermatologe entschieden hatte, den Patienten nach Hause zu bringen und dort zehn Tage lang Antibiotika einzunehmen?

Ich glaube, ich habe das Recht zu fragen, ob diese Angelegenheit etwa mit den oben genannten, vorangegangenen Auseinandersetzungen zwischen dem Patienten und der Dermatologin zusammenhängt, welche mit, vielleicht temporär geäußerten, wütend vorgebrachten Beleidigungen durchzogen waren?Es ist erwähnenswert, dass der Streit, der am 1. Oktober 2021 und vielleicht auch im Dezember im Krankenhaus Hietzing mit dem Patienten ausbrach, sich auf die Corona-Massnahmen bezog und dass sich dieser Streit zu einer verbalen Auseinandersetzung entwickelte, bei der der Patient sich möglicherweise beleidigend gegenüber der Praktizierung dieser Verfahren und gegenüber den Ärzten selbst verhielt.

Der Patient erzählte mir, die Ärztin habe ihm gesagt, dass Fettleibigkeit eine der Ursachen seiner Krankheit sei, und dass er ihr mit den Worten geantwortet habe: „Sie leiden auch an Fettleibigkeit und müssen auf Ihre Gesundheit achten, weil … – vielleicht verwendete der Patient harte Worte, ich weiß es wirklich nicht.

Ich habe die oben genannten angeblichen Äußerungen vom Patienten erfahren. Ich ging aber den Behauptungen über den Inhalt dieser verbalen Äußerungen nicht weiter nach, weil ich dachte, das sei doch kleinlich. Ich habe also nie gedacht, dass sich das so negativ in der nächsten Zukunft auswirken könnte.

Auch ich war jedenfalls nicht mit den Antworten des Patienten einverstanden, aber so ist er nun einmal! Und seine Antworten haben schon gar nichts mit Geisteskrankheit zu tun! So, wie er ist, kenne ihn seit mehr als 2o Jahren.

Auch wenn der Patient in seinen Antworten und in seinem Gespräch mit der Ärztin sehr „scharf“ war – dann ist das doch kein Grund, ihn auf diese Weise so hart zu „bestrafen“, dass man ihn derart injiziert, dass er in einen Zustand kommt, auf Grund dessen man zu Recht sagen kann, man habe eine Geisteskrankheit injiziert! Dies ist am 15. Dezember 2021 geschehen!

Hiermit erkläre ich also energisch meine Ablehnung dieser extremen „Bestrafung“ des Patienten durch das medizinische Personal. Eine mentale Injektion zu injizieren, die ihm unter Anderem sein Gedächtnis nimmt! Außerdem ist es eine ziemlich mangelhafte Qualifikation, so mit armen Patienten umzugehen. Ärzte, die eine derartige Behandlung koordinieren, müssen zumindest auch für alle Folgen verantwortlich sein, die der Patient daraus erleidet!

Wer sollte sich je bei Ärzten bedanken, denen man einen Patienten zur Behandlung seiner Wunden geschickt hat, und die ihm stattdessen „mentale“ Spritzen injizieren, die bei ihm Lähmungen verursachen, das Bewusstsein, das Gedächtnis und richtiges Denken nehmen und die Freude am Leben, und das Lesen, etc., etc.!

Wie ist es zu rechtfertigen, dem Patienten eine derartige harte Behandlung zuzufügen – selbst wenn es zu einem Streit zwischen ihm, den Ärzten und der Krankenschwester gekommen ist? Welche Gesetze sollten so eine Behandlung legitimieren?

Auf diesen Fall bezogene, marginale Beantwortungsversuche der Ärzte sind unzureichend und sie scheinen mir unsinnig zu sein. Ihre Aktionen waren gefährlich und können als ernste Bedrohung für das Leben des Patienten angesehen werden.

Das medizinische Team des Krankenhauses muss die Konsequenzen tragen, wenn es dem Patienten eine mentale Injektion spritzt, mit allen angedeuteten Konsequenzen dieser Aktion. Und das, um dann auch noch zu verkünden, dass er inkompetent sei und nicht fähig, eigene Entscheidungen zu treffen und einen Vertreter benötige, der in seinem Namen handle. Und dass sie dann auch noch die Stirn haben, sich anzubieten, diesen Vertreter selber zu stellen!

Der Patient kam in seine missliche Lage, ohne dass zuvor notwendige, seriöse Diagnosen erstellt worden wären!

Wann sollten denn je die Lautstärke seiner Stimme oder verbale Beleidigungen eine Rechtfertigung dafür sein, die Persönlichkeit eines Patienten zu zerstören, ihn zu unterdrücken, in die Psychiatrie einzuliefern und ihm selber Geisteskrankheiten zu injizieren?

Das Ungeheuerlichste nach diesen Attacken ist, weiterhin mit ähnlichen Behandlungsmethoden fortzufahren und in diesem Krankenhaus unter dem Vorwand zu behalten, ihm hier doch bessere Pflegedienste bieten zu können. Die Wahrheit bezüglich dieses letzten Punktes ist, den Aufenthalt des Patienten auch zur Erzielung finanzieller Einnahmen über einen möglichst langen Zeitraum zu nutzen.