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Einer der Demonstranten hängte einer Frau einen Bikini ins Gesicht

Heute demonstrierten vor dem Palais des Bundespräsidenten und des Bundeskanzlers auf dem Wiener Heldenplatz fast viertausend Bürger gegen staatliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, ähnliche Demonstrationen fanden in anderen Städten Österreichs statt, etwa in Graz und in Linz.

Die Demonstranten trugen keine Masken. Sie hielten auch nicht die wie üblich vorgeschriebenen Abstände voneinander ein. Und die Polizei forderte sie auf, dies zu tun.

Kurz nachdem die Polizei die Demonstranten gewarnt hatte, gaben die Organisatoren der Demonstration bekannt, dass sie beendet sei.

Die Teilnehmer dankten der Polizei für ihr gutes Verhalten, sie machten ihnen direkt Komplimente.

Dies bestätigten auch die österreichischen Medien, andererseits berichteten sie nicht neutral und objektiv über die Demonstration. Sie gaben nicht die Vielzahl der von den Teilnehmern der Demonstration vertretenen politischen Richtungen wieder. Zu denen gehörte auch die extreme Rechte. Und sie führten an, dass die Demonstranten die Zuschauer mit Masken auf der Straße belästigt hätten.

Der Standard schrieb:
“Der Wiener Heldenplatz war am Sonntag Endpunkt einer Demo, der sich laut Polizei rund 2000 Teilnehmer angeschlossen hatten. Prominent vertreten waren auch Identitäre, Rechtsextreme wie der ehemalige Pegida-Sprecher Georg Immanuel Nagel sowie rechtsradikale Fußballhooligans. Gemeinsam skandierte man “Wir sind das Volk”, “Kurz muss weg” oder “Friede, Freiheit ohne Diktatur” und schlug auf Töpfe. Zaungäste mit Maske wurden angepöbelt.”

Es ist erwähnenswert, dass die Regierung Zeitungen in Österreich finanziert und die Gehälter ihrer Mitarbeiter zahlt – und alle Zeitungen haben von riesigen Finanzbudgets profitiert, die die Regierung ihnen während der Corona-Krise gewährt hat. Das wirkte sich negativ auf die journalistische Arbeit aus, entleerte ihren Inhalt, der auf Objektivität und Unparteilichkeit in der Verbreitung von Pressemeldungen basieren sollte.

Also: Es nahmen nicht nur rechts eingestellte Bürger an der Demonstration gegen Corona teil, sondern Bürger, die alle Teile der Gesellschaft vertraten, einschließlich Linker und anderer Mitglieder politischer Parteien, die nichts mit der extremen Rechten zu tun hatten.

Schon am Samstag zogen rund 200 bis 300 Demonstrantinnen und Demonstranten durch den ersten Bezirk. Im Bereich der Friedrichstraße wurde die nicht genehmigte Kundgebung der sogenannten Querdenker-Szene nach erfolglosen Versuchen schließlich aufgelöst. Zuvor wurde ein Auflösungsversuch ignoriert: „Wir lassen uns nicht auflösen, wir sind freie Bürger“, wurde skandiert und die Menschen zogen weiter.

38 Personen seien am Samstag insgesamt angehalten und wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und das Covid-19-Maßnahmengesetz angezeigt worden, sagte ein Polizeisprecher Sonntagnachmittag gegenüber wien.ORF.at. Derzeit laufen laut Polizei die Ermittlungen, um weitere Teilehmerinnen und Teilnehmer auszuforschen.