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Das Geheimnis um den Terroranschlag in Wien

Terror in Wien: Vier Tote, 22 Verletzte, 15 Festnahmen; IS reklamiert Anschlag für sich – Am Montagabend 02. Nov. 2020 kam es gegen 20 Uhr in der Wiener Innenstadt zu einer blutigen Terrorattacke.

Bei dem Attentäter handelt es sich um den 20 Jahre alten Kujtim Fejzulai. Österreichs Innenminister Karl Nehammer teilte am Dienstag mit, dass der Attentäter im April 2019 wegen der Mitgliederschaft in einer terroristischen Vereinigung zu 22 Monaten Haft verurteilt worden war. Er habe zuvor versucht, nach Syrien auszureisen, um sich dort dem IS anzuschließen.

Der Mann mit österreichischen und nordmazedonischen Pass sei am 5. Dezember 2019 “vorzeitig bedingt entlassen” worden, hieß es. Demnach galt er als junger Erwachsener und fiel damit unter die Privilegien des Jugendgerichtsgesetzes.

Unterdessen bekannte sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu dem Anschlag. Ein “Soldat des Kalifats” habe die Attacke mit Schusswaffen und einem Messer verübt und in der österreichischen Hauptstadt rund 30 Menschen getötet oder verletzt, darunter auch Polizisten, teilte der IS am Dienstag auf seiner Plattform Naschir News mit.

Das Geheimnis um den Terroranschlag in Wien

Es gibt eine offensichtliche Unklarheit bezüglich der terroristischen Operation, die von einem österreichischen Muslim albanischer Herkunft in Wien ausgeführt wurde. Es gibt da ein Rätsel, das für die Öffentlichkeit wichtig ist gelöst werden muss.

Die von der österreichischen Polizei vorsorglich nach dem Terroranschlag durchgeführten Verhaftungsoperationen, die fünfzehn Personen betrafen, welche in das Gefängnis in der Josefstadt gebracht wurden, reichen nicht aus. Dadurch wird Wut aufgefangen – und Sand in die Augen gestreut, das ist alles.

Österreich hat mehr Terroristen. Einige von ihnen wurden hier geboren und einige kamen während der Asylwellen ins Land, als die Polizei und das Heer nur noch mit der Aufgabe beschäftigt war, die Flüchtlinge aufzunehmen, ohne dass sie auch die Aufgabe der Prüfung und Kontrolle erfüllt hätte. Die Terroristen bilden sogenannte Schläfer-Zellen mitten unter den Österreichern, und so bedrohen sie die Sicherheit und das Leben der europäischen Bürger.

Dass ein extremistischer Terrorist Munition und Waffen beschaffen und lagern konnte, das zeigt die mangelnde Glaubwürdigkeit der Polizei und es widerspricht den Aussagen des Ministers, der vor den Medien behauptete, der Terrorist sei nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis im Jahre 2019 überwacht worden.

Wie konnte dieser bewaffnete Terrorist Kujtim Fejzulai sein Haus mitsamt Munition, einem Sprengstoffgürtel und einer Kalaschnikow verlassen, wenn er von der Polizei beobachtet wurde?

Und was hat die Polizei getan, als Österreich im Juli dieses Jahres gesicherte Informationen über die Absicht des terroristischen Mörders erhielt, Waffen zu kaufen?

Das verwirrende Rätsel in seiner Terroroperation besteht in den Umständen, wann und wo diese Operation umgesetzt wurde:

24 Stunden lang überwacht die Polizei den Ort, an dem der Terrorist den Angriff ausgeführt hat – das weiß jeder in Österreich.

Dort, wo es geschah, auf den Straßen, an den Gebäuden und in alle Richtungen sind Videokameras und Alarmanlagen installiert – ausreichend, um selbst einen Nachfalter beim Fliegen zu fotografieren.

Wo waren die Mitglieder der Polizeiaufsicht dieser Scene, als der Terrorist das Gebiet erreichte?

Waren alle am Ort der Terroroperation angebrachten Alarmanlagen deaktiviert? Wie kann das sein?