Frohen Nationaltag, Österreich, zum 58. Jahrestag des Abmarsches der Besatzungstruppen

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 البرلماني المهندس الراوي ورئيس الهيئة الإسلامية دكتور سنج يشاركان إحتفالات العيد الوطني النمساوي

Um 7 in der Früh hat mich der Wecker aus dem Bett geworfen. Ich wollte es so, denn der 26. Oktober ist für Österreich ein besonderer Tag. Am 26. Oktober 2012 wurde der 58. Jahrestag des Abmarsches der Besatzungstruppen gefeiert. Zurück in der Geschichte, nach dem 2. Weltkrieg war Österreich durch die 4 Alliierte Mächte besetzt: die Sowjetunion, die Verinigten Staaten, England und Frankreich. Der 1. Wiener Bezirk wurde von Soldaten der 4 Mächte gemeinsam patroulliert, Wien war wie der Rest Österreichs von den 4 Mächten in Zonen aufgeteilt. Am 15. Mai 1955 wurde im Schloss Belvedere wurde das Abkommen zur Gründung Österreichs unterzeichnet, es ist am 27. Juli 1955 in Kraft getreten. Der 26. Oktober markiert den Tag nachdem der letzte Besatzungssoldat aus Österreichischem Boden abgezogen ist.

Während der ganzen Geschichte der Menschheit ist der Abzug einer Besatzungsarmee immer Anlass zu grosser Freude gewesen. Die Besatzung eines fremden Landes ist ein verbrechen gegen die Menschlichkeit. Niemand mag von unter der Besatzung einer fremden Armee leben.

Am Heldenplatz waren ca. 13000 junge Soldaten aus ganz Österreich anwesend, sie waren in Reih und Glied um vor der versammelten Regierung den Schwur auf die Fahne zu leisten, dass sie ihr Land verteidigen würden. Zudem waren viele Hundertausende Gäste waren am Heldenplatz um die Leistungsschau des Bundesheeres mutzuerleben. Vie jedes Jahr waren viele Zelte und Stationen aufgebaut um die verschiedenen Leistungen der Armee zur schau zu stellen. Zudem waren viele Speisestände offen, und die typische “Gulaschkanone” des Bundesheeres – dieses Jahr war das Gulasch aber etwas zu salzig für mein Geschmack.

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Während der Zeremonie war der Bundespräsident so wie die gesamte Regierung anwesend, die höchsten Offiziere des Bundesheeres, und zudem einige Parlamentsabgeordnete und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften – Katholische, Lutheraner, Orthodoxe Muslime und Juden.


Die offiziellen Feierlichkeiten haben mit der traditionellen Kranzniederlegung in der Krypta am Heldenplatz begonnen, zuvor hatte eine Messe in der Kapelle der Krypta stattgefunden. Anwesend war die gesamte Regierung und hohe Offizialität des Bundesheeres. Wiener Bundesheerkommandant Brigadier Kurt Wagner, Präsident Dr. Heinz Fischer, Kanzler Werner Faymann, Minister Mag. Gerald Klug haben nach der Kranzniederlegung Kerzen angezündet um den Soldaten die während dem 2. Weltkrieg gefallen waren zu gedenken. Im Anschluss hat eine Tour durch die Krypta stattgefunden, in denen der Regierung Fotos aus der unlängst stattgefundenen Renovierung der Krypta gezeigt wurden.

Nach der Kranzniederlegung und dem Besuch in der Krypta haben Bürgermeister Dr. Michael Häupl, Minister Mag. Klug, Bundeskanzler Faymann und Präsident Fischer Ihre jeweilige reden vorgetragen.

Der Nationalfeiertag sei ein “Tag, an dem wir alle gemeinsam unsere große Verbundenheit mit unserer Heimat, der Republik Österreich, zum Ausdruck bringen”, meinte Fischer in seiner Ansprache. Die Wurzeln des Nationalfeiertags liegen im Jahr 1955, der 26. Oktober damals sei der erste Tag eines völlig freien, demokratischen und unabhängigen Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg gewesen. An diesem Tag wurde das Gesetz über die Neutralität Österreichs beschlossen, erinnerte Fischer.

Fast 60 Jahre seien seither vergangen, und das Bundesheer “hat sich eindeutig bewährt”, unterstrich das Staatsoberhaupt: Als Instrument zum Schutz des Landes und des Friedens, der gemeinsamen Bekämpfung von Katastrophen und der Friedenssicherung auf internationalem Gebiet. Weiterlesen

Bundeskanzler Faymann hat in seiner Ansprache gesagt: „Es ist ein Tag, an dem Dankeschön zu sagen ist an die Rekrutinnen und Rekruten, dass sie ihre Aufgabe im Interesse Österreichs erfüllen werden. Es ist aber auch ein Tag, der 26. Oktober, der Fragen der politischen, der kulturellen Identität mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft unseres demokratischen, republikanischen Gemeinwesens aufwirft. Wir tun dies als Österreicherinnen und Österreicher mit Stolz, mit Zuversicht, mit Selbstgewissheit, ohne jedoch, was der fatalste Fehler wäre, in Selbstzufriedenheit verfallen zu wollen. Wir können mit großer Berechtigung feststellen, dass dieses unser Land ein blühendes Gemeinwesen ist, dass wir die gewaltigen Herausforderungen, mit denen wir seit Ausbruch der großen internationalen Finanzkrise 2008 konfrontiert waren, über Erwarten gut gemeistert haben. Österreich steht im internationalen Vergleich besonders gut, ja hervorragend da. Das ist keinesfalls selbstverständlich und das war auch nicht immer so in unserer Geschichte“. Weiterlesen

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Verteidigungsminister Gerald Klug hat in seiner Rede gesagt: “Österreich hat sich seit dem Zweiten Weltkrieg zu einem lebenswerten und friedlichen Land entwickelt. Österreich habe sich zu einem “lebenswerten” und “friedlichen” Land entwickelt. Das Bundesheer habe ein Ziel, nämlich “Schutz und Hilfe für die Bevölkerung sicherzustellen” – im Inland und Ausland“. Weiterlesen

„Ich freue mich sehr über die hohe Besucherzahl, dies ist eine rühmliche Bestätigung dafür, dass das Bundesheer aus der Bevölkerung kommt, sich für diese einsetzt und zur Bevölkerung steht“, so ein zufriedener Militärkommandant von Wien, Brigadier Kurt Wagner, über diese einzigartige Informations- und Leistungsschau des Österreichischen Bundesheeres am Wiener Heldenplatz. Weiter lesen

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